
Der Kontakt zu Auroville im Süden Indiens hat Tradition. Schon Heinz Breuninger interessierte sich für die Philosophie von Sri Aurobindo, in dessen Geist diese utopische Stadt 1968 als internationales Gemeinschaftsexperiment ins Leben gerufen wurde. Ziel des Projektes ist es, durch das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen aller Nationen und Religionen ein urbanes Modell menschlicher Einheit und gelebter Völkerverständigung zu schaffen. Besucher, Forscher und Menschen, die sich entschieden haben Teil dieses Experiments zu sein, erfahren dort eine Offenheit, in der Neues entstehen kann.
Aurovilles Perspektive und Vision basieren auf einer westliches Entwicklungsdenken und östlichen Geist gleichermaßen umfassenden Weltsicht. Diese Haltung der Aurovillianer führte bisher – in verschiedenen Entwicklungsgraden – zur Verwirklichung interkultureller, architektonischer, ökologischer, technologischer und sozialer Alternativen. Ihre Ausstrahlung geht über das unmittelbare Projektgebiet und die nähere Region weit hinaus und reicht heute auch in andere Teile Indiens und der Welt. Die Bedeutung Aurovilles als Entwicklungsexperiment wird durch das regelmäßige Engagement der UNESCO hervorgehoben.
Die Breuninger Stiftung hat sich in Auroville in Projekten engagiert, die mit Ideen, Konzepten und Begegnungen das partizipatorische Gemeinwesen fördern.
Kontakt: Volker Hann